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Aussehen

Allgemein:

Der Shar-Pei ist ein mittelgroßer kompakter Hund. Der Kopf ist im Verhältnis zu seinem Körper groß und quadratisch (nilpferdartig). 

 

Kopf:

Der Kopf soll groß sein, aber dies nicht im übertriebenen Maße. Beim Erwachsenen Hund sollten die Falten deutlich zu erkennen sein. 

 

 

Haarkleid:

Das Fell gibt es grundsätzlich in zwei längen. 

Brush-Coat: So bezeichnet man das etwas längere Fell (bis zu 2,5cm) 

Horse-Coat: So bezeichnet man das kurze, borstige Fell (ca. 1cm)

Vereinzelt kommen auch sogenannte "Bearcoat" vor. Diese Hunde haben ein deutlich längeres Haarkleid als das beschriebene brush-coat, diese Abweichung wird als "Fehler" bezeichnet.

Das Fell, egal welche Länge, sollte rau und borstig sein. Der Name Shar-Pei heißt ins deutsche übersetzt "Sandhaut", und genau so soll sich der Shar-Pei auch anfühlen.

 

Faltenbildung:

Der ausgewachsene Shar-Pei weist nur noch Falten auf der Stirn, am Widerrist und am Rutenansatz auf.

Die Welpen kommen ohne Falten, also ganz glatt, auf die Welt. Im Alter von ca. 2 Wochen setzt die Faltenbildung ein. Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat verliert sich die Faltenbildung und der Hund behält, wie beschrieben, nur noch die Falten auf Stirn, Widerrist und Rutenansatz zurück. 

 

Farben: 

Der Shar-Pei kommt in den unterschiedlichsten Farben vor, z. B. schwarz, fawn, rot, creme, braun, selten sind blau und zobelfarbene. Des weiteren gibt es so genannte dilutefarbene Hunde, das besondere dieser Farbe, es fehlt das schwarze Pigment. Diese Hunde haben auch keine schwarze Nase und keine schwarzen Krallen. Die Nase und Krallen stimmen mit der Fellfarbe überein. Bei den dilutefarbenen Hunden ist die Zunge und der Gaumen auch nicht schwarz/blau sondern heller, lavendelfarben.

Der Shar-Pei Standard schreibt ein einfarbiges Fell vor. Als "Fehlfarben" werden bspw. gefleckte (schwarz/weiß) oder gestromte Fellfarben deklariert.

 

Zunge, Gaumen:

Als ein besonderes Merkmal des Shar-Pei ist die schwarz/blaue Zunge zu nennen. Alle Fellfarben weisen diese Färbung auf. Ausgenommen die dilutefarbenen Hunde, deren Zunge lavendelfarben ist. 

Eine gänzlich rosafarbene Zunge gilt als "Fehler" und führt zum Ausschluss,  bspw. bei Ausstellungen.

 

 

 

Rute:

Der Shar-Pei trägt seine Rute in unterschiedlicher Form, allerdings immer auf dem Rücken.

 

 

Augen:

Das Shar- Pei Auge ist klein und mandelförmig. Oft liegen die Augen sehr tief, jedoch müssen die Augen frei liegen.

Ohren:

Ein Kuriosum in der Tierwelt, der Shar-Pei hat ein so genanntes Clipcohr. Das Ohr hat eine dreieckige Form, ist klein und dick. Stehohren sind unerwünscht.

 

Gebiss:

Der Shar- Pei verfügt über ein Scherengebiss.

 

Anmerkung: Oft fällt das Wort "Fehler" "unerwünscht" o. ä. Grundsätzlich müssen sich Züchter und Aussteller an den vorgegebenen Rassestandard halten. Wir selbst finden diese Bezeichnungen als sehr Hart und verwenden diese nicht gerne. Als Besitzer ist es mir egal, ob die Ohren meines Hundes abstehen, ob die Fellfarbe einer Kuh ähnelt, oder ob mein kleiner Liebling zu langes Fell hat. Die Natur schlägt eben oft seltsame Weg ein, die wir Menschen akzeptieren müssen. Der Hund macht bei seinem Herren keinen Unterschied bezüglich der äußeren Erscheinung, er liebt seinen Herren bedingungslos - dies sollten wir uns als gutes Beispiel nehmen!

Yasmine & Michael Richter

   

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